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Gesammelt und zusammengestellt von BJ
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Artikel 5 Grundgesetz enthält ein äußerst wichtiges Grundrecht für Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre:
Art. 5 Grundgesetz (Freiheit der Meinungsäußerung)
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
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Die Präambel des Grundgesetzes beginnt mit dem Satz:
Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
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Ich denke, nur ein Idiot eignet sich zum Atheisten.
Christian Anfinsen, Nobelpreisträger für Chemie, 1972
Quelle: Pratt, D. (Hrsg.): Geniale Gedanken, Geistesblitze von Nobelpreisträgern, Berlin 2009, Seite 40.
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Immer, wenn ich in Schwierigkeiten stecke, bete ich zu Gott. Da ich ständig in Schwierigkeiten stecke, bete ich fast pausenlos.
Isaac Bashevis Singer, Nobelpreisträger für Literatur, 1978
Quelle: Pratt, D. (Hrsg.): Geniale Gedanken, Geistesblitze von Nobelpreisträgern, Berlin 2009, Seite 44.
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Wir alle sollten unsere Leben gestalten, als käme Christus heute Nachmittag.
Jimmy Carter, Friedensnobelpreisträger, 2002
Quelle: Pratt, D. (Hrsg.): Geniale Gedanken, Geistesblitze von Nobelpreisträgern, Berlin 2009, Seite 44.
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Wir alle sollten unsere Leben gestalten, als wäre Gott jederzeit bei uns, denn er schaut uns ständig über die Schulter. Glauben Sie nicht, dass Gott Sie nicht sieht, bloß weil es gerade dunkel ist oder Sie sich in einem geschlossenen Raum befinden.
Wir sollen nach Kräften Gutes tun, wo es nötig ist, damit unser Leben nicht ohne Frucht bleibt (vgl. Die Bibel, Der Brief an Titus, Kapitel 3, 14).
6 Sie bringen die Witwen und Waisen um / und morden die Fremden.
7 Sie denken: Der Herr sieht es ja nicht, / der Gott Jakobs merkt es nicht.
8 Begreift doch, ihr Toren im Volk! / Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?
9 Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat, / sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?
10 Sollte der nicht strafen, der die Völker erzieht, / er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?
11 Der Herr kennt die Gedanken der Menschen: / Sie sind nichts als ein Hauch.
12 Wohl dem Mann, den du, Herr, erziehst, / den du mit deiner Weisung belehrst.
13 Du bewahrst ihn vor bösen Tagen, / bis man dem Frevler die Grube gräbt.
Quelle: Die Bibel, Die Psalmen, Kapitel 94
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Ich habe in dem Glauben gelebt und lebe ihn immer noch, dass Gott stets an meiner Seite ist. Ich weiß dies aus eigener Erfahrung. Im August 1973, während meines Exils in Japan, entführten mich Agenten des damaligen südkoreanischen Militärregimes aus meinem Hotelzimmer in Tokio. Die Nachricht über diese Tat schreckte die Welt auf. Die Agenten brachten mich auf ein Boot, das vor der Küste vor Anker lag. Sie verbanden mir die Augen, fesselten und knebelten mich. Gerade, als sie mich über Bord werfen wollten, erschien Jesus Christus klar und deutlich direkt vor mir. Ich klammerte mich an ihn und bat ihn, mich zu retten. In diesem Moment erschien ein Flugzeug, um mich im Angesicht meines Todes zu retten.
Kim Dae-jung, Friedensnobelpreisträger, 2000
Quelle: Pratt, D. (Hrsg.): Geniale Gedanken, Geistesblitze von Nobelpreisträgern, Berlin 2009, Seite 44 f.
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Wende dein Angesicht Gott zu, und er wird Licht, aber wende dein Gesicht ab, und er wird Dunkelheit.
William Golding, Nobelpreisträger für Literatur, 1983
Quelle: Pratt, D. (Hrsg.): Geniale Gedanken, Geistesblitze von Nobelpreisträgern, Berlin 2009, Seite 44.
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„Wenn es Gott gibt, dann überlass es mal Gott, sich dir zu zeigen, sich dir zu offenbaren, durch Auffälligkeiten und Besonderheiten in deinem Leben. Bitte ihn doch einmal: Wenn es Dich denn gibt, lieber Gott, zeige Dich mir, offenbare Dich mir.“
Manfred Carstens, Bundestagsabgeordneter und Christ, im Interview
Quelle: DVD „geheilt ! Dokumentation über Wunderheilungen“, 2005, lifehouse film GmbH, ISBN 3-9810340-0-7
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Bachelor- und Master-Studiengänge
(Satire, und doch wahr:) Es war einmal ein reiches Land, das war viel kleiner als andere große Länder. Außerdem hatte dieses kleine Land keine nennenswerten Rohstoffe, die man hätte unbehandelt exportieren können. Trotzdem war dieses kleine Land jahrelang Exportweltmeister. Das lag unter anderem daran, dass die Unternehmer und Manager dieses Landes in den Hochschulen des Landes hervorragend ausgebildet wurden. Da beschloss man, die jahrzehntelang bewährten Diplom-Studiengänge aufzugeben und stattdessen schlechtere Bachelor- und Master-Studiengänge einzuführen.
BJ, 23.2.2010
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Vom Regen über das Ranking in die Traufe
(Satire, und doch wahr:) Es war einmal ein reiches Land, in dem die betriebswirtschaftlichen Universitätsprofessoren eigenständige Forschungsrichtungen hatten. Es gab viele sehr gute Forschungsbeiträge, aber es gab auch ein paar unsinnige. Da überlegten die Universitätsprofessoren, wie sie die Auswahl von Bewerbern für Universitätsprofessuren und die Qualität ihrer Forschungsbeiträge „objektivieren“ könnten. Da kam man auf die Idee, die betriebswirtschaftlichen Fachzeitschriften von den Universitätsprofessoren in ein „Ranking“ (Rangliste, Bewertung) bringen zu lassen. Frei nach dem Motto „Der Prophet zählt nichts im eigenen Land“ wählte man fast ausschließlich angloamerikanische Fachzeitschriften auf die ersten Plätze und die deutschen Fachzeitschriften auf erheblich schlechtere Plätze. Nun mussten alle Bewerber versuchen, mit ihren Fachbeiträgen in die angloamerikanischen Fachzeitschriften zu kommen, denn die Berufungskommissionen wollten die Fachbeiträge nicht mehr selber lesen. Sie wollten nur noch die Punkte addieren, mit der sie die Zeitschriften im Ranking ausgestattet hatten.
Die Bewerber um die Professuren mussten sich nun den Wünschen der Herausgeber der angloamerikanischen Zeitschriften anpassen, denn sonst würden ihre Beiträge nicht in diesen Zeitschriften veröffentlicht. Logischerweise musste der Beitrag nun ganz den vorherrschenden angloamerikanischen wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsrichtungen angepasst werden, denn durch den Wunsch der vielen Bewerber nach Veröffentlichungen konnten die angloamerikanischen Fachzeitschriften frei unter den angebotenen Beiträgen auswählen. Als Garant für die Qualität gibt es bei hochgerankten Zeitschriften einen Reviewprozess, der teilweise bis zu anderthalb Jahren dauert. Dabei wird den Autoren gesagt, was sie alles besser machen sollten und aus welchen Gründen man den Beitrag keinesfalls unverändert abdrucken kann.
Diese Überprüfung der Qualität geschieht typischerweise „doppelblind“, das heißt die Autoren erfahren nicht, wer die zwei „Reviewer“ sind und die „Reviewer“ wissen nicht, wer die Autoren sind. Leider kennt sich ein „Reviewer“ nicht unbedingt besser mit einem Thema aus als der jeweilige Autor. Aber was ein richtiger „Reviewer“ ist, zeigt natürlich trotzdem dem Autor, wo es langgeht. So wird auch manchmal die Aufnahme eines Fehlers zwingend vorgeschrieben, um mit dem (dann fehlerhaften) Beitrag in die Top-Zeitschrift aufgenommen zu werden. Weil die Karriere ruft, beißen viele Autoren dann die Zähne zusammen – hier heißt es durchhalten – und verändern ihre Artikel ganz nach dem Wunsch der Reviewer. Wäre doch gelacht, wenn man es nicht irgendwie schaffen würde, den Artikel in die angloamerikanische Fachzeitschrift zu kriegen.
Hat man nun einige Fachbeiträge in so genannten A.-Zeitschriften – das sind die Fachzeitschriften auf den besten Plätzen – dann kann man sich um eine BWL-Professur einer Universität in Deutschland bewerben. Die Berufungskommissionen freuen sich nun, dass sie die Forschungsbeiträge der Bewerber gar nicht mehr lesen müssen, denn sie brauchen nur noch die Punkte zusammenzuzählen, mit denen sie die Fachzeitschriften „gerankt“ hatten. Die Verantwortung für die Entscheidung, ob jemand in Deutschland eine BWL-Professur an einer Universität bekommt, liegt also nun bei den „Reviewern“ angloamerikanischer Zeitschriften. Diese „Reviewer“ kennt zwar niemand – wir erinnern uns, dass das ganze Verfahren ja doppelblind durchgeführt wird – aber so sind wir in Deutschland wenigstens sicher, dass der Bewerber in der Lage war, sich den herrschenden angloamerikanischen Forschungsrichtungen und den Wünschen der Herausgeber und „Reviewer“ der angloamerikanischen Fachzeitschriften hervorragend anzupassen. Das ist doch was!
BJ, 23.2.2010
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Leuchtmittel
(Satire, und doch wahr:) Vor kurzem hat es der EU-Energiekommission eingeleuchtet, dass in Europa zu viel Strom verbraucht wird. Schuld daran sind sicher die kleinen Glühbirnen, die überall mehr oder weniger sinnvoll herumhängen, dachte sich die Kommission. Um Strom zu sparen, hat man schnell einen Entschluss gefasst: Glühbirnen werden verboten. Dafür können die Bürger nun Leuchtstofflampen kaufen. Dabei sind die Gewinnmargen der Hersteller weit höher als bei klassischen Glühlampen. Diesen Aspekt hat die EU-Kommission bestimmt berücksichtigt. Doch eine Kleinigkeit wurde leider übersehen: Energiesparlampen enthalten das hochgiftige Gift Quecksilber. Das hat die EU in anderen Geräten, die im Haushalt verwendet werden, verboten, in Fieberthermometern oder in Barometern zum Beispiel, aber bei der Sparlampe wohl übersehen. Als Gasfüllung der Sparlampe dient Quecksilberdampf zur Emission von Ultraviolettstrahlung und zusätzlich meist Argon.
Wenn eine Energiesparlampe im Haushalt zu Boden fällt und zerbricht, muss sofort die Umweltpolizei alarmiert werden, mahnt Gary Zörner vom Institut für chemische Analytik in Delmenhorst. Denn das hochgiftige Quecksilber ist unsichtbar, verteilt sich in der Luft und kann verheerende Wirkungen nach sich ziehen. "Nicht die Glühlampe, sondern die Energiesparlampe sollte verboten werden", sagt Zörner. Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bereits bei Zimmertemperatur verdunstet. Eingeatmete Dämpfe wirken stark toxisch. Auch beim Recycling ist zu beachten, dass das Quecksilber in Leuchtstofflampen giftig für Mensch und Umwelt ist, die Beschichtung der Lampe ebenfalls.
Jeder EU-Bürger sollte der EU-Energiekommission schreiben, dass quecksilberhaltige Energiesparlampen verboten werden sollten. Dann wird der EU-Kommission nichts anderes übrig bleiben, als den Unsinn des Glühbirnen-Verbots wieder rückgängig zu machen.
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Heirat
(Provokation zum Nachdenken:) Warum sollte ein Mann eigentlich nicht mehrere Frauen heiraten dürfen?
Wenn ein Mann gleichzeitig zwei oder fünf oder 100 Freundinnen hat, ist das „legal“. Ein Richter würde nur müde lächeln, wenn eine der Freundinnen vor Gericht ziehen würde, um zu beklagen, dass sie von den anderen 99 nichts gewusst hat. Wenn ein Mann gleichzeitig zwei oder fünf oder 100 Freundinnen hat und zusätzlich einmal pro Woche Prostituierte besucht, ist das auch „legal“. Kein deutsches Gericht würde ihn deswegen verurteilen.
Wenn ein Mann stattdessen zwei Frauen wirklich liebt und sie heiratet, um seine Frauen und Kinder abzusichern, wird das streng bestraft. § 172 Strafgesetzbuch lautet: „Wer eine Ehe schließt, obwohl er verheiratet ist, oder wer mit einem Verheirateten eine Ehe schließt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“
Polemisch zusammengefasst: Hat ein Mann abwechselnd mit 1.000 Freundinnen und Prostituierten Sex, so ist das aus Sicht des Gesetzgebers legal und OK, eine offizielle Heirat mit zwei Frauen führt dagegen ins Gefängnis oder zu Geldstrafe.
In Deutschland haben wir einen traurigen Rekord der Ehescheidungen erreicht. Hier gab es in den letzten Jahren teilweise Scheidungsraten von weit über 50 Prozent. Von den im Jahr 2008 geschiedenen Ehepaaren hatten knapp die Hälfte Kinder unter 18 Jahren. In der Regel ist eine Scheidung verbunden mit Trauer und Schmerz.
Ein Mann, der sich in eine zweite Frau verliebt und mit ihr eine Ehe schließen will, wird vom Gesetzgeber durch § 172 Strafgesetzbuch jedoch dazu gezwungen, entweder diese weitere Eheschließung zu unterlassen oder er muss sich vorher scheiden lassen. Der Gesetzgeber hat dies immer noch nicht geändert, obwohl der Staat dem Schutz von Ehe und Familie besonders verpflichtet ist. Artikel 6 Absatz 1 Grundgesetz lautet: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Sinnvoll wäre es also, die erste Ehe zu schützen und eine zweite und weitere gleichzeitige Ehen genauso zu schützen.
Es handelt sich jedoch nicht nur um ein gesetzgeberisches, sondern auch um ein gesellschaftliches Problem. Es herrscht eine Doppelmoral in Deutschland vor. Der Gang zu Prostituierten ist für viele Männer (leider) normale Realität. Offiziell gibt es 400.000 „Sexarbeiterinnen und -arbeiter“ in Deutschland. Nach Schätzung der Dienstleistungsgesellschaft Verdi setzt die Sexbranche in Deutschland jährlich 14 Milliarden Euro um. Die deutsche Gesellschaft hat anscheinend nichts dagegen. Wenn jemand jedoch eine zweite Frau tatsächlich nicht nur sexuell liebt, sondern auch mit ihr zusammen eine Familie gründen will, akzeptiert dies ein großer Teil der Gesellschaft nicht. Als Reaktion darauf hat beispielsweise ein bekannter Politiker Deutschlands seine Freundin, der er zuvor ein Zusammenleben versprochen hatte, und das mit ihr gezeugte Kind wieder verlassen, um wieder „gesellschaftskonform“ nur eine Frau zu haben. Diese gesellschaftliche Doppelmoral in Deutschland, die Menschen zu solchen Verhaltensweisen bewegt, ist absurd und familienfeindlich.
Denken wir nun noch einmal an unser Grundgesetz, dessen Präambel mit den Worten beginnt: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen ... hat sich das Deutsche Volk ... dieses Grundgesetz gegeben.“ Wie ist die Heirat eines Mannes mit mehreren Frauen vor Gott zu verantworten? Wir sollten uns bezüglich dieses Themas nicht auf irgendwelche Meinungen verlassen, sondern einen Blick in das offizielle Original, nämlich die Bibel, werfen:
Bereits in der sechsten Generation nach Adam und Eva heiratete ein Mann (Lamech) zwei Frauen (Das Buch Genesis, Kapitel 4, Vers 19). Jakob zeugte die Häupter der späteren 12 Stämme Israels mit den zwei Ehefrauen Rahel und Lea sowie mit deren beiden Dienerinnen (Das Buch Genesis, Kapitel 29 ff.). Abraham bekam Kinder mit Sarah und Hagar (Das Buch Genesis, Kapitel 16 ff.) und hatte eine weitere Frau (Das Buch Genesis, Kapitel 25, Vers 1) und Nebenfrauen (Das Buch Genesis, Kapitel 25, Vers 6). Nahor, der Bruder Abrahams, hatte noch eine Nebenfrau (Das Buch Genesis, Kapitel 22, Vers 23). Esau hatte mehrere Frauen (Das Buch Genesis, Kapitel 26, Vers 34 und Kapitel 28, Vers 9). David hatte mehrere Frauen und Nebenfrauen (Das zweite Buch Samuel, Kapitel 5). Gott war damit einverstanden: „So spricht der Herr, der Gott Israels zu David: ... Ich habe dir das Haus deines Herrn und die Frauen deines Herrn in den Schoß gegeben ...“ (Das zweite Buch Samuel, Kapitel 12, Verse 7-8).
Davids Sohn Salomo hatte siebenhundert fürstliche Frauen und dreihundert Nebenfrauen (Das erste Buch der Könige, Kapitel 11, Vers 3). Dies wird in der Bibel als eindeutig zu viel kritisiert. Gideon hatte viele Frauen und siebzig Söhne (Das Buch der Richter, Kapitel 8, Verse 30-31).
Was besagt dann das Gebot „Du sollst nicht die Ehe brechen.“ (Das Buch Exodus, Kapitel 20, Vers 14)? Es besagt im biblischen Gesamtzusammenhang, dass ein Mann mehrere Ehen schließen darf, aber niemals eine Ehe brechen darf (bspw. durch Beischlaf mit einer bereits mit einem anderen Mann verheirateten Frau – Das Buch Levitikus, Kapitel 20, Vers 10).
Für Feministinnen dürfte es ein Wermutstropfen sein, dass es laut Bibel verboten ist, dass eine Frau mehrere Männer heiratet. (Mit Darwin'scher Argumentation könnte man dazu anführen, dass eine Bevölkerung eine extrem niedrige Geburtenrate hätte, wenn eine Frau jeweils mit mehreren Männern verheiratet wäre, jedoch eine ungefähr normale Geburtenrate, wenn ein Mann jeweils mit mehreren Frauen verheiratet wäre.)
Im Neuen Testament sagt Paulus: „Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei zu heiraten, wen sie will; nur geschehe es im Herrn“ (Der erste Brief an die Korinther, Kapitel 7, Vers 39). Er empfiehlt es zwar stattdessen als „glücklicher“, unverheiratet zu bleiben (Vers 40), gibt aber zu, dass er bezüglich des Themas „Ehelosigkeit“ kein Gebot vom Herrn zur Weitergabe erhalten hat (Vers 25).
Jesus stellt im Neuen Testament fest, dass es verboten ist, sich von einer Frau scheiden zu lassen: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.“ (Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 19, Verse 6-8).
Nun könnte man die Aussage von Jesus „Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.“ (Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 19, Verse 4-6) so interpretieren, dass ein Mann nur eine einzige Frau heiraten kann, denn wie sollte sonst lediglich „ein Fleisch“ entstehen? Paulus stellt jedoch fest, dass man auch mit einer Prostituierten beim Beischlaf „ein Fleisch“ wird: „Oder wisst ihr nicht: Wer sich an eine Dirne bindet, ist ein Leib mit ihr? Denn es heißt: Die zwei werden ein Fleisch sein.“ (Der erste Brief an die Korinther, Kapitel 6, Vers 16). Wenn ein Mann also mehrere Frauen heiratet, ist er jeweils „ein Fleisch“ mit jeder seiner Frauen.
Im Neuen Testament wird lediglich für die kirchlichen Vorsitzenden der Gemeinden (das wären heute wohl die Pfarrer und Priester) geboten, nur einmal verheiratet zu sein: „Die Diakone sollen nur einmal verheiratet sein und ihren Kindern und ihrer Familie gut vorstehen.“ (Der erste Brief an Timotheus, Kapitel 3, Vers 12) und „Ein Ältester (= Bischof) soll unbescholten und nur einmal verheiratet sein.“ (Der Brief an Titus, Kapitel 1, Vers 6).
Prostitution und Ehebruch wird dagegen in der Bibel im Alten Testament und im Neuen Testament in jeder Hinsicht abgelehnt: „Denn die Lippen der fremden Frau sind süß wie Honigsein, und ihre Kehle ist glatter als Öl, hernach aber ist sie bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert. Ihre Füße laufen zum Tode hinab; ihre Schritte führen ins Totenreich ... Halte deinen Weg von ihr fern, / komm ihrer Haustür nicht nahe! ... Trink Wasser aus deiner eigenen Zisterne, / Wasser, das aus deinem Brunnen quillt.“ (Das Buch der Sprichwörter, Kapitel 5, Verse 3 ff.). Prostitution ist auch eine Form des Ehebruchs, denn hier soll ja gerade keine Ehe geschlossen werden. Als Strafe stellt die Bibel für Freier und Ehebrecherinnen und Ehebrecher in Aussicht: „sonst sättigen sich Fremde an deinem Besitz, / die Frucht deiner Arbeit / kommt in das Haus eines andern und am Ende wirst du stöhnen, / wenn dein Leib und dein Fleisch dahinsiechen.“ (Das Buch der Sprichwörter, Kapitel 5, Verse 10-11). Gleichzeitig bietet Gott den Prostituierten, Freiern und Ehebrechern Errettung, Vergebung und einen Neuanfang: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr (Jesus meint die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes Israels). Denn Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm.“ (Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 21, Verse 31-32).
All dies zeigt, dass die herrschende Doppelmoral in Deutschland abzulehnen ist und die diesbezügliche Gesetzeslage Deutschlands verändert werden muss.
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Kosten im Gesundheitswesen
(Satire, und doch wahr:) Es war einmal ein reiches Land. Das war so reich, dass man dachte, die Rechnungen für gesetzlich krankenversicherte Personen nicht überprüfen zu müssen. Nehmen wir einmal an, der A verkauft dem B etwas. Doch B braucht die Leistung nicht zu bezahlen. Stattdessen hat er mit einem Umlageverfahren in die Kasse C eingezahlt. A schickt also seine Rechnungen direkt an C. B erhält vorsichtshalber keine Kopie der Rechnung. B kann also nicht überprüfen, ob die von A der C in Rechnung gestellten Leistungen mit den tatsächlich erbrachten Leistungen übereinstimmen. Wozu führt das? Dies führt zu ständigen Betrugsanreizen bei A gegenüber C. Steter Tropfen höhlt den Stein. Eine ähnliche Situation haben wir bei den Ärzten und den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung. Es ist unverantwortlich, die Ärzte gesetzlich krankenversicherter Patienten jahrzehntelang Betrugsanreizen auszusetzen, indem die Patienten keinerlei Einsichtnahme in die Abrechnung der angeblich für sie erbrachten Leistungen erhalten. Es ist dringend erforderlich, dass gesetzlich krankenversicherte Patienten Kopien der Rechnungen über angeblich für sie erbrachte Leistungen erhalten, damit die Intensität der Betrugsanreize stark reduziert wird.
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„Wir sollten eigentlich jeden Morgen Karl Marx lesen, damit wir unsere Regierung besser verstehen. Ich tue das nicht, denn meine Lektüre ist die Bibel. Darin finde ich Kraft, das zu tun, was ich für richtig halte. Alles in der Welt ist vergänglich, nicht aber die seelische Kraft der Verbindung mit Gott.“
Emil Zátopek (1922-2000), tschechischer Leichtathlet, über die damaligen kommunistischen Regierungspraktiken seines Landes und seine eigene Lebensphilosophie.
Quelle: http://www.zitate-online.de/autor/zatopek-emil/ (Stand 25.2.2010)
Emil Zatopek gewann vier Goldmedaillen bei drei Olympischen Spielen. Von 1949-1952 blieb er in 69 Rennen in Folge unbesiegt. Von 1949 bis 1955 lief er insgesamt 13 Weltrekorde.
Quelle: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2009
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Fast alle Sitzungen, Tagungen, Konferenzen und Vorlesungen in Deutschland sind biologisch unzumutbar und ökonomisch suboptimal
(Satire, und doch wahr:) Kennen Sie das? Vor Ihnen hält jemand eine mehr oder weniger interessante Rede. Sie sitzen und sitzen. Ihre Atmung wird flacher, der Herzschlag verlangsamt sich und der Sauerstoffgehalt Ihres Blutes nimmt ab. Ihre Augenlider werden schwer wie Blei. Alle Parameter Ihres Körpers sind nun auf „Einschlafen“ eingestellt. Vielleicht schlafen Sie jetzt tatsächlich ein; in extremen Fällen sackt Ihnen der Kopf auf die Brust oder Sie rutschen vom Stuhl, was glücklicherweise sehr selten vorkommt.
Mindestens wird jedoch Ihre Aufmerksamkeit enorm eingeschränkt. Sie bekommen kaum noch etwas mit. Ab diesem Zeitpunkt wird Ihre Teilnahme an einer solchen Sitzung, Tagung, Konferenz oder Vorlesung fast wertlos. Schlimmer noch: Nach langen Sitzungen fühlen Sie sich nicht etwa erholt, sondern „gerädert“ wie nach einer extremen Anstrengung. Das liegt daran, dass der menschliche Körper nicht für mehrstündige Sitzungen hergestellt wurde. Der berühmte Olympiasieger Emil Zátopek fasste dies in die Worte „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft“. Die gesamte körperliche Veranlagung des Menschen ist darauf ausgerichtet, dass er sich ausreichend bewegt. Das sollten wir also auch zwischendurch in „Sitzungen“ tun!
Alle Moderatoren, Tagungsleiter und Professoren etc. sollten darauf achten, dass die Teilnehmer eine Möglichkeit zur körperlichen Bewegung erhalten, und zwar nicht erst nach der Ermüdungsphase, sondern bereits vor der Ermüdung der Teilnehmer. Einer der Teilnehmer oder der Moderator, Tagungsleiter oder Professor selbst sollte eine Anleitung zu den körperlichen Bewegungen im Sitzungssaal geben und das Ganze auch selbst vormachen; das ist lustig und macht Spaß, hat aber einen ernsten ökonomischen Hintergrund. Ehe die Teilnehmer bei einer Sitzung in einen komaähnlichen Zustand geraten und vor sich hindösen, könnten sie nämlich auch gleich zuhause bleiben.
Der verzweifelte Moderator stellt sich natürlich die Frage, welche Übungen er denn anbieten soll? Schließlich wäre es schön, wenn die Teilnehmer auch mitmachen, denn eine Teilnahme an körperlichen Übungen ist nicht selbstverständlich. Sie muss immer freiwillig sein, weil manche Teilnehmer wegen schadhafter Gelenke etc. bestimmte Übungen aus medizinischen Gründen nicht durchführen dürfen! Also sollten Sie als Moderator ganz einfache Übungen anbieten, die so wenig Schädigungspotenzial wie möglich aufweisen: Also kein Salto rückwärts mit anschließendem Kopfstand. Ebenso sollten Sie auch keine Übungen anbieten, die man nur gemeinsam mit seinem Nachbarn bewältigen kann, denn vielleicht kann ein Teilnehmer seinen Sitznachbarn aus irgendwelchen Gründen nicht ausstehen. Sie sollten also einfache individuelle Übungen anbieten, so wie in China Tai-Chi in den Morgenstunden von Tausenden von Menschen in Parks ausgeübt wird. Bekannt ist mittlerweile auch das sogenannte „Brain-Gym“. Ich nenne das auch „Refreshing Gym“. Egal, wie Sie es nennen, tun Sie etwas, damit Ihre Sitzungen wieder produktiv werden und wir in Deutschland nicht Millionen kostbarer Arbeitsstunden verschwenden!
Wichtig ist, während der Übungen den Tagungsraum kurz zu lüften, falls nicht eine Klimaanlage ständig für Frischluft sorgt. Auch sauerstoffarme und kohlendioxidreiche Luft, wie sie bspw. in Schulklassen schon nach 45 Minuten feststellbar sein kann, ist ein Auslöser für die Müdigkeit der Teilnehmer.
All dies gilt im übrigen auch für sitzende Arbeiten in deutschen Büros: Ein kluger Arbeitgeber wird seinen Mitarbeitern die Möglichkeit dazu bieten und anregen, dass sich die Mitarbeiter auch zwischendurch und nicht nur in den offiziellen Pausen bewegen. Tun Sie es!
BJ, 25.2.2010
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Zu jeder Zeit resultiert Erfolg daraus, dass es Menschen gibt, die sich weigern zu glauben, dass das, von dem sie wissen, dass es richtig ist, wahrscheinlich nicht getan werden kann.
Russell Davenport
Quelle: Mason, J., Du kannst viel mehr! Das eigene Potential entdecken und besser nutzen, Basel, 2005, Seite 110.
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Ein Mensch, der Sicherheit sucht – und sei es nur in Gedanken –, ist wie jemand, der sich seine Hand amputieren lässt, weil er Angst hat, sich die Finger zu verbrennen.
Henry Miller
Quelle: Mason, J., Du kannst viel mehr! Das eigene Potential entdecken und besser nutzen, Basel, 2005, Seite 109
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Wenn du Erziehung für teuer hältst, dann kennst du nicht den Preis für Unwissenheit.
Derek Bok
Quelle: Mason, J., Du kannst viel mehr! Das eigene Potential entdecken und besser nutzen, Basel, 2005, Seite 104.
Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert.
Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit,
uns, die wir nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren ausblicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.
Quelle: Die Bibel, Der zweite Brief an die Korinther, Kapitel 4, Vers 16-18.
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